Wohnung mieten

1. Wunschwohnung aussuchen
2. Besichtigung vereinbaren
4. Mietvertrag unterschreiben

So finden Sie die ideale Mietwohnung

Die Suche nach der optimalen Mietwohnung, die Ihre Anforderungen erfüllt, ist aufgrund der zunehmenden Knappheit an Wohnraum gar nicht so einfach. Und auch nach der Entscheidung gibt es einige Aspekte, die bedacht werden müssen. ZIEGERT unterstützt Sie bei jedem einzelnen Schritt.

1. Die Suche nach der gewünschten Wohnung

Bei der Auswahl an geeigneten Angeboten ist es hilfreich, vorab festzulegen, welche Eigenschaften Ihre zukünftige Mietwohnung aufweisen sollte. Dazu gehören die Größe, die Anzahl an Zimmern sowie die Wohnlage und Art des Objektes. Auch der Preis spielt natürlich eine zentrale Rolle. Unsere Makler stehen Ihnen bei allen Fragen zu unseren Mietwohnungen jederzeit gerne zur Verfügung.

2. Vereinbarung des Besichtigungstermins

Die Wohnungsbesichtigung dient dazu, Ihnen einen eigenen Eindruck der zu vermietenden Immobilie zu verschaffen. Achten Sie hierbei schwerpunktmäßig auf den allgemeinen Zustand der Wohnung, vor allem im Hinblick auf Heizanlagen, Anordnung und Anzahl der Zimmer sowie Fenster und Lichteinwirkung oder Steckdosenverteilung. Weitere Aspekte betreffen das Umfeld, etwa nahgelegene Einkaufsmöglichkeiten, Grünanlagen und die Anzahl an niedergelassenen Ärzten.

3. Die Erteilung der Selbstauskunft

Bevor Sie den Mietvertrag unterzeichnen können, ist die Selbstauskunft einzureichen. Hierbei machen Sie Angaben zu Ihren persönlichen Daten sowie wirtschaftlichen Verhältnissen und informieren über Ihr Mietverhalten bei vorherigen Mietbeziehungen. Es dient zur Einschätzung Ihrer Bonität.

4. Unterzeichnung des Mietvertrags

Wenn Sie die Zusage für Ihre gewünschte Mietwohnung erhalten und die Selbstauskunft erteilt haben, wird das zukünftige Mietverhältnis vertraglich festgehalten. Bevor Sie den Mietvertrag unterzeichnen, prüfen Sie ihn bezüglich der enthaltenen Punkte. Wesentliche Angaben umfassen Regelungen über die Höhe der Miete und die Kaution, vom Vermieter zu tragenden Reparatur- und Instandhaltungskosten, die eventuelle Möglichkeit kleinerer Umbaumaßnahmen und die Tierhaltung.

 

Mietwohnung suchen und finden

Entscheidend um eine Mietwohnung zu finden ist einerseits die Verfügbarkeit und andererseits der Mietpreis; der orientiert sich an solchen Gegebenheiten wie Wohnungsgröße und Wohnungslage, wie Kaltmiete sowie den umlagefähigen Nebenkosten nach der Betriebskostenverordnung BetrKV. Mit Blick auf das zukünftige Wohnen als Single, zu zweit oder als mehrköpfige Familie sollte die dazu passende Wohnung ausgewählt werden. Das Spektrum von Mietwohnungen in Deutschland reicht von einer ruhigen Wohnlage im Grünen bis hin zur Etagenwohnung innerhalb des Mehrfamilienhauses in einem Ballungsgebiet. Hier ist die Verkehrsinfrastruktur für den ÖPNV dicht und engmaschig, während im ländlichen Bereich ein Zweitwagen unverzichtbar ist. ZIEGERT ist Experte im Bereich Wohnungsvermietung und berät Sie gerne in allen Fragen zu unseren Mietobjekten.

Wohnungsgröße: entscheidende Grundlage für Kaltmiete, Betriebs- und Energiekosten

Grundlage für die die Berechnung der Wohnungsgröße ist die Verordnung zur Berechnung der Wohnfläche, die Wohnflächenverordnung kurz WoFlV aus dem Jahr 2004. Eine Alternative dazu ist die DIN 277, nach der die Wohnfläche Eins zu eins der Grundfläche entspricht; für Dachschrägen beispielsweise gibt es keinen prozentualen Abzug. Aus Sicht des Mieters sollte die Größe seiner Mietwohnung nach der WoFlV berechnet und dem Mietvertrag zugrundegelegt wird. Abhängig von der einzelnen Mietwohnung kann der Berechnungsunterschied zwischen DIN 277 und WoFlV bis zu ein Fünftel betragen. Die Kosten für Kalt- und Warmmiete sind nach der WoFlV deutlich günstiger beziehungsweise niedriger. Die Wohnungsmiete selbst berechnet sich anhand der Quadratmeterzahl. Eine Vergleichbarkeit zwischen dieser und jener Mietwohnung ist anhand der Kaltmiete gewährleistet, immer bezogen auf 1 m² gemäß dem Mietvertrag. Die pauschalierten monatlichen Betriebskosten lassen sich nicht direkt vergleichen.

Unsere erfahrenen Berater kümmern sich um alle Details rund um Ihren Mietvertrag, sodass der Aufwand für Sie möglichst gering bleibt.

Wohnungslage: Ideale Wohnungslage mit vielseitiger Infrastruktur

Eine ideale Lage der Mietwohnung orientiert sich an den privaten, beruflichen sowie familiären Bedürfnissen des Mieters. Die wechseln in den verschiedenen Lebensphasen von der Familiengründung bis hin zum Lebensabschnitt im Anschluss an das Erwerbsleben. In jungen Jahren sind Kita, Kindergarten sowie das Bildungssystem bestenfalls bis hin zur Uni am Ort oder in der Nähe das Nonplusultra. In späteren Jahren ist die Anbindung an den öffentlichen Bus- und Schienenverkehr hilfreich bis maßgebend; und bei einem körperlichen Handicap mit eingeschränkter Mobilität kann die Erdgeschosswohnung oder ein Fahrstuhl im mehrgeschossigen Mietwohnhaus den Ausschlag für eine hohe Wohnqualität geben. Die Infrastruktur mit Einzelhandel, medizinischer Versorgung oder mit Erholungsmöglichkeiten kann sich im Laufe von Jahren und Jahrzehnten sowohl zum Positiven als auch zum Negativen hin wandeln.

Mietkosten: abhängig vom einzelnen Mietwohnobjekt

Die Wohnungsmiete als Gesamtsumme für die Unterkunft ergibt sich aus der Kaltmiete je m² Wohnfläche gemäß Mietvertrag zuzüglich der Nebenkosten, auch Betriebskosten genannt. Die werden als Pauschalsumme in monatlichen Raten bezahlt und zum Ende des Kalender- oder Vertragsjahres abgerechnet. Daraus ergibt sich dann für den Mieter entweder ein Erstattungsanspruch oder eine Nachzahlung. Ein Anhaltspunkt für die Kaltmiete ist der für die Wohnsitzgemeinde geltende Mietspiegel. Gibt es den nicht oder nicht in aktueller Fassung, dann orientiert sich die Kaltmiete an den „Vergleichsmieten“ anderer vergleichbarer Mietobjekte.

Beispiele für die Nebenkosten nach der BetrKV sind

  • öffentliche Lasten des Grundstücks wie die Grundsteuer
  • Wasserversorgung mit Frisch-/Leitungswasser und Ableitung des Schmutz-/Gebrauchtwassers
  • Kosten für Heizung sowie Warmwasserbereitung
  • Müllabfuhr
  • Straßenreinigung
  • Gartenpflege in einer Wohnanlage
  • Winterdienst auf dem öffentlichen Gehweg vor dem Mietwohngrundstück
  • Schornsteinreinigung
  • Fahrstuhlwartung
  • Gemeinschaftsantenne beziehungsweise Kabelanschluss
  • Gebäudeversicherung
  • ….. und andere gemäß individuelle Mietsituation

Wohnungstyp: Auswahl vom Souterrain bis zur Maisonette

Unsere Kunden können aus unterschiedlichsten Wohnungstypen wählen die sich in unserem Portfolio befinden. Das wären u.a.

  • Etagenwohnung
  • Loft
  • Maisonette
  • Penthouse
  • Souterrain

Der Wohnungstyp wird unter anderem durch Ausstattung und Einrichtung bestimmt. Beispiele dafür sind die barrierefreie Mietwohnung, das nachhaltige Wohnen unter dem Aspekt der Energieeffizienz oder eine deutlich über 100 m² große Mehrraumwohnung für die vielköpfige Familie mit zwei oder drei Generationen. Für Rollstuhlbenutzer entfallen Souterrain und Maisonette; sie brauchen zwingend entweder einen ebenerdigen Wohnungszugang oder einen rollstuhlgerechten Fahrstuhl sowie extrabreite Türen innerhalb der Mietwohnung.

Wohnungsschnitt: Zuschnitt der Mietwohnung mit ihren Wohn- und Nutzräumen

Raumaufteilung sowie Wohnungszuschnitt entscheiden weitgehend darüber, in welcher Weise die Mietwohnung nutzbar ist – oder auch nicht. Im Mittelpunk stehen der Wohnbereich mit dem Wohnzimmer, die Nutzbereiche Sanitär, Küche, Flur und Eingangsdiele sowie weitere Wohnräume wie Schlaf- und Kinderzimmer oder ein Arbeitszimmer. Der Hobbykoch legt Wert auf einen geräumigen Wohn-/Essbereich, während das Arbeitszimmer als Home Office an Bedeutung zunimmt. Hier sind sämtliche Anschlüsse für die Kommunikationstechnik inklusive W-LAN für alle anderen Räume. Durchgangszimmer sind im Wohnbereich eher ungünstig. Eine quadratische respektive rechteckige Raum- und Wohnungsform ist zwar wenig spektakulär, zum Einrichten mit Mobiliar und Hausstand jedoch am besten geeignet.

Wohnungsumzug: das gilt es zu lesen und zu beachten

Die Rechtsgrundlage ist der Mietvertrag. Ein Umzug von der bisherigen in die zukünftige Mietwohnung sollte möglichst nahtlos, also ohne zeitliche Überschneidung der beiden Mietverhältnisse erfolgen; jeder Tag kostet bares Geld. Die Kündigungsfristen für Vermieter und für Mieter sind recht unterschiedlich. Der Mieter kann nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes [DMB] einen unbefristeten Mietvertrag immer mit einer Frist von drei Monaten kündigen, und zwar unabhängig von der bisherigen Mietdauer. Eine abschließende Rechtssicherheit bietet die Auskunft des örtlichen Mietervereins. Grundsätzlich gilt, dass der bestehende Mietvertrag erst dann gekündigt werden sollte, wenn der neue Mietvertrag rechtsverbindlich ist. Dazu muss er von beiden Seiten unterzeichnet sein.

Wissenswertes zur neuen Mietwohnung vor Vertragsunterzeichnung

Eine erste, jedoch keinesfalls vollständige Fragenliste macht deutlich, an was im Hinblick auf den Einzug in eine neue Mietwohnung gedacht werden muss oder sollte.

  • Fester Bezugstermin mit Schlüsselübergabe
  • Höhe der Mietkaution [drei Monats-Kaltmieten sind maximal zulässig]
  • Art der Kautionszahlung [bar, Banküberweisung, Kautionsversicherung, Kautionsbürgschaft, …..]
  • Kostenarten der Betriebskosten sowie monatliche Abschlagszahlung mit Aufteilung auf jede einzelne Kostenart
  • Heizungsart [fossil oder regenerativ] sowie Höhe der monatlichen Heizungskostenvorauszahlung
  • Vorlage des Energieausweises als gesetzliche Pflicht des Vermieters
  • Fensterverglasung [einfach, doppelt, dreifach]
  • Bausubstanz bei der Bestandsimmobilie [Gebäudeschimmel innerhalb der Wohnung sowie an der Gebäudefront]
  • Zeitpunkt der letzten Modernisierung in der Bestandsimmobilie
  • Haustiere erlaubt Ja/Nein
  • Einsicht in die aktuelle Hausordnung
  • ….. und anderes gemäß individuelle Mietsituation

Sprechen Sie uns gerne an bei allen Fragen zu unseren Mietwohnung

Vorbereitung auf die Wohnungsbesichtigung mit Dokumenten und Informationen

Abgesehen von einem guten persönlichen Gesamteindruck erwarten heutige Vermieter die Vorlage der folgenden Unterlagen:

  • Mieterselbstauskunft über die wirtschaftliche Situation des potentiellen Mieters
  • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des aktuellen Vermieters
  • Schufa-Selbstauskunft mit dem Schufa-Score als Bonitätsnachweis [betrifft nur die Ausgaben, nicht die Einnahmen]
  • Personalausweis oder Reisepass mit aktuellem Wohnsitznachweis [bei nichtdeutschen Mietinteressenten]
  • Einkommensnachweis inklusive Arbeitsvertrag [nicht überall üblich, jedoch nachvollziehbar; der Vermieter hat ein Interesse daran zu wissen, ob der Mieter Transferleistungen bezieht oder ein regelmäßiges Arbeitseinkommen generiert]

Hier finden Sie unsere aktuellen Unterlagen zur Selbstauskunft:

Selbstauskunft Teil 1 | Selbstauskunft Teil 2

Diese Inhalte gehören zwingend in den Mietvertrag

Sind sich Vermieter und Mietinteressent generell einig, dann muss jetzt noch der Mietvertrag abgeschlossen werden. In der Regel verfügt der Vermieter über ein vorformuliertes Vertragsmuster, das auf die Mietwohnung bezogen ergänzt wird.

Zu den Pflichtinhalten eines jeden Mietwohnungsvertrages gehören

  • Beginn des Mietverhältnisses mit Hinweis auf befristet/unbefristet
  • Zahl und Art der Wohn- und Nutzräume sowie deren Gesamtgröße in m²
  • Kaltmiete je m² und insgesamt
  • Nebenkosten mit Aufzählung der Kostenarten sowie Höhe der monatlichen Abschlagszahlung
  • Staffelmiete mit regelmäßiger Steigerung der Kaltmiete Ja/Nein
  • Schönheits- sowie Kleinreparaturen mit jährlichem Mindestbetrag als Eigenanteil des Mieters
  • Kündigungsverzicht des Vermieters [§ 573 BGB] für eine bestimmte Zeitdauer
  • ….. und andere gemäß individuelle Mietsituation

Wenn alles soweit stimmt, dann wird der Mietvertrag in zweifacher Ausfertigung von Vermieter und Mieter unterschrieben. In der Regel sitzen sich beide vis-à-vis gegenüber. Jeder bekommt eine unterschriebene Vertragsausfertigung ausgehändigt.
Jetzt, und zwar erst jetzt kann der neue Mieter den alten Mietvertrag kündigen!

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