Berlin: Der perfekte Standort

Berlin ist die Hauptstadt sowie Bundesland der – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – größten Volkswirtschaft Europas und der viertstärksten Volkswirtschaft weltweit (IWF). Im bundesdeutschen Vergleich weist das Bundesland Berlin für die vergangenen fünf Jahre durchschnittlich das stärkste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer auf. Das Bevölkerungswachstum, das zum größten Teil auf einem positiven Wanderungssaldo basiert, hält seit nunmehr 14 Jahren in Folge an und soll gemäß der Bevölkerungsprognose der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bis 2030 fortwähren. Aber nicht nur die florierende Wirtschaft, auch die außergewöhnliche Lebensqualität macht Berlin zu einem Magneten für internationale Arbeitnehmer, Studenten, Firmengründer und Familien – Menschen aus aller Welt, die das besondere Flair dieser Stadt genießen möchten. Berlin steht wie kaum eine andere europäische Metropole für Kunst, Kultur, Bildung und High Fashion, ist Regierungssitz und strahlt gleichzeitig die Energie einer neugeborenen Stadt aus.

Bevölkerungsentwicklung

Bundesland, Bundeshauptstadt, Bundeswachstumsmetropole – so kann man Berlin heute beschreiben. Die Stadt hat sich seit dem Fall der Mauer in jeglicher Hinsicht stark entwickelt. Seit 2011 wächst die Bevölkerung um durchschnittlich 46.000 Einwohner pro Jahr. Dabei ist Berlin nicht nur bei Deutschen beliebt, sondern auch international ein begehrter Wohnstandort. 41% der nach Berlin Zuziehenden stammen aus dem übrigen Bundesgebiet, aber bereits 21% kommen aus anderen EU-Staaten. Mit 18% belegt Asien den dritten Platz in der Herkunftsstatistik für Neu-Berliner.

Die zunehmende Attraktivität und das einhergehende Bevölkerungswachstum Berlins führt zu einer Verdichtung an Wohnraum, Preissteigerungen und einer steigenden Exklusivität.

  • Ø 46.000 neue Einwohner pro Jahr
  • 3,8 Mio. Einwohner für 2030 prognostiziert
  • Begehrter Wohnstandort für nationale & internationale Menschen

Seit der Wiedervereinigung in 1990 ist Berlin die Bundes- und Landeshauptstadt Deutschlands. Nach dem Mauerfall sorgten der Abbau von Subventionen und die De-Industrialisierung zunächst für einen Bevölkerungsrückgang. Doch seit Anfang der 2000er steigt die Attraktivität Berlins aufgrund der kulturellen Vielfalt, der Historie, System-Umbrüchen, neuen entleerten Räumen und günstigen Mieten deutlich an. Heute wird Berlin erwachsen und gewinnt im Europäischen Kontext weiter an Bedeutung. Die Hauptstadt stellt eine Bundeswachstumsmetropole dar, die eine Verdichtung an Wohnraum, Preissteigerungen und zunehmende Exklusivität mit sich bringt.

Von 2011 an hat sich das Bevölkerungswachstum beschleunigt. Getrieben durch einen positiven Wanderungssaldo stieg die Bevölkerungszahl seither um durchschnittlich 46.000 Einwohner p. a. Laut Prognose der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung soll die Dynamik des Zuzugs nach Berlin bis 2030 abnehmen aber weiterhin positiv bleiben (Abb. 1). Für das Jahr 2030 wird eine Bevölkerungszahl von 3.828.000 prognostiziert, was einem weiteren Bevölkerungszuwachs um gut 115.000 Einwohner im Vergleich zu 2017 entspricht.

Zuzug nach Berlin nach Herkunftsgebieten

Berlin hat sich sowohl aus nationaler als auch internationaler Sicht zu einem sehr beliebten Wohnstandort entwickelt. Die Hauptstadt profitiert von ihrem positiven Image, offen, tolerant, grün und hipp zu sein, und zieht hiermit insbesondere junge und internationale Menschen in die Stadt. 41 % der Zuziehenden nach Berlin kommen aus dem übrigen Bundesgebiet (Stand: 31.12.2016), wobei der Zuzug aus den alten Bundesländern deutlich größer ausfällt als aus den neuen Bundesländern. Mit 21 % kommt der größte Anteil der international Zuziehenden aus den EU-Staaten, gefolgt von den Ländern Asiens mit 18 % (Abb. 2). Der Wanderungssaldo, also die Differenz aus Zuzug und Wegzug, fällt mit Letztgenannten am größten aus (+31.891 Einwohner), gefolgt von den alten Bundesländern (+16.633). Im Hinblick auf die neuen Bundesländer fällt selbiger negativ aus (-8.111), d. h. es ziehen mehr Menschen aus Berlin in die neuen Bundesländer als umgekehrt und dabei vorrangig in das Berliner Umland sowie in den weiteren Verflechtungsraum der Metropolregion Berlin-Brandenburg.

Entwicklung des Einkommens

Die neuen Einwohner sind meist gut qualifiziert und so steigt auch das verfügbare jährliche Einkommen in Berlin. Das verfügbare jährliche Einkommen (nominal) der Berliner, also das Einkommen, das nach Abzug der direkten Steuern (z. B. Einkommenssteuer) und Sozialversicherungsbeiträgen vom Bruttoeinkommen übrig bleibt, hat sich seit 1991 parallel mit der Entwicklung im gesamten Bundesgebiet deutlich erhöht und lag 2016 bei 19.719 EUR pro Person (Deutschland: 21.919 EUR pro Person).

Während das Einkommen noch leicht unter Bundesdurchschnitt liegt, hat Berlin beim Wirtschaftswachstum eine Spitzenposition inne: In den vergangenen vier Jahren lag dieses bei 3 % (Deutschland: 1,9 %). Besonders die Informations- und Kommunikationsbranche trägt zur positiven Entwicklung bei und liegt noch einmal deutlich über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Berlins.

Wirtschaft

Die Bundeshauptstadt Deutschlands ist die weltweit viertgrößte Wirtschaftskraft. Der Standort Berlin zeichnet sich durch Internationalität, niedrige Mieten, eine hervorragende Infrastruktur sowie einem vielfältigen Kulturangebot aus. Auch wirtschaftsgeographisch profitiert die Stadt als Mittelpunkt der Metropolregion Berlin-Brandenburg, zu dem ca. 6 Millionen Menschen gehören. Die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) hat seit Mitte der 2000er Jahre an Dynamik gewonnen. Wesentliche Triebfeder der Berliner Konjunktur ist der Dienstleistungssektor, denn 76 % des BIP entfällt auf diesen Wirtschaftssektor. Auch der Berliner Arbeitsmarkt profitiert vom Wirtschaftswachstum.

Die Arbeitslosenquote sank zwischen 2009 und Juli 2018 um 3,6 %-Punkte auf 8,1 %. Die Zahl der Unternehmen in der Kreativwirtschaft wächst seit Anfang der 2000er Jahre deutlich und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Berlin. Berlin gehört neben dem Silicon Valley, Los Angeles, New York und London zu den Top 5 Start-Up Locations 2018.

  • Wirtschaftlicher Aufschwung seit 2004
  • Arbeitslosenquote sank im Juli 2018 auf 8,1 %
  • Berlin ist unter den Top 5 Start-Up Locations 2018

Wirtschaftliches Wachstum

Berlin befindet sich seit 2004 wirtschaftlich im Aufschwung. Die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) hat seit Mitte der 2000er Jahre an Dynamik gewonnen (Abb. 4). Das Platzen der Immobilienkreditblase in den USA 2007/2008 sowie dessen weitreichende weltwirtschaftliche Folgen führten nur zu einem kurzfristigen Rückgang des Berliner BIP in 2009 (- 1,4 %). Seitdem liegt das jährliche Berliner Wirtschaftswachstum über dem bundesdeutschen Durchschnitt, insbesondere in den vergangenen vier Jahren (3,0 % versus 1,9 %). Damit befindet sich die Berliner Wirtschaft in einer Hochkonjunkturphase, die laut Prognose der Investitionsbank Berlin (IBB) für 2018 ein Wachstum von 2,7 % hervorbringen wird. Mittelfristig könnte eine Überauslastung (Kapazitätsengpasse der Betriebe, Fachkräftemangel) aber zu einem langsameren Wachstum führen.

Wirtschaftsstruktur

Wesentliche Triebfeder der Berliner Konjunktur ist der Dienstleistungssektor. 76 % des BIP entfällt auf diesen Wirtschaftssektor. Das produzierende Gewerbe trägt einen Anteil von 14 % zum BIP bei. Bei den Dienstleistungen entfällt der größte Anteil auf Unternehmensdienstleistungen sowie das Grundstücks- und Wohnungswesen.

Eines der Wachstumssegmente der vergangenen Jahre was sowohl den Umsatz als auch die Zahl der Beschäftigten angeht, war die Informations- und Kommunikationsbranche, mit jährlichen Wachstumsraten, die deutlich über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Berlins lagen.

Beschäftigung

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig (svp.) Beschäftigten hat sich zwischen 2013 und 2017 im Schnitt um 49.500 bzw. 3,8 % p.a. erhöht (Abb. 5). Dies zeigt wie stark der Berliner Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren vom Wirtschaftswachstum profitiert hat. Die Arbeitslosenquote sank zwischen 2009 und Juli 2018 um 3,6 %-Punkte auf 8,1 %. Die zukunftsträchtigen Branchen aus dem Sektor Information und Kommunikation entpuppten sich als wahrer Jobmotor. Die IBB rechnet mit einem weiteren Zuwachs von 55.000 svp. Beschäftigten im laufenden Jahr 2018.

Zuzug hochqualifizierter Arbeitskräfte

Während die Hauptstadt noch vor wenigen Jahren als „Arm und Sexy“ galt, nimmt der Wohlstand der Berliner seit Jahren zu. Neben der Attraktivität der Stadt fördert das Wirtschaftswachstum weiteren Zuwachs. Seit 2005 steigt die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen (SVP) Beschäftigten kontinuierlich. Hochqualifizierte Fachkräfte kommen nach Berlin und helfen dabei die bereits ansässige Wirtschaft weiter zu entwickeln. Im Zuge des Wachstums der Wirtschaft entstehen weitere Arbeitsplätze, die weiteren Zuzug sowie einen Anstieg des Lohnniveaus zur Folge haben. In den letzten 10 Jahren ist das durchschnittliche monatliche netto HH-Einkommen um ca. 25% gestiegen. Dies hat zur Folge, dass die Kaufkraft der Berliner Bevölkerung steigt.

Start-Ups

Das Wachstum der Hauptstadt wird durch die internationale Attraktivität und das wirtschaftliche Wachstum nachhaltig unterstützt. Die Zahl der Unternehmen in der Kreativwirtschaft wächst seit Anfang der 2000er Jahre deutlich und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Berlin. Die deutsche Hauptstadt bietet hervorragende Bedingungen für junge Unternehmen: Gründerzeitbauten, Red-Brick-Architektur in Szenevierteln und geringe Lebenshaltungskosten sind dafür ebenso verantwortlich wie vier Universitäten und die gute infrastrukturelle Anbindung aller Bezirke.

Berlin gehört neben dem Silicon Valley, Los Angeles, New York und London zu den Top 5 Start-Up Locations 2018. Beim Investitionsvolumen für Start-Ups belegt Berlin Platz 2 hinter London im europäischen Vergleich. Doch auch global agierende deutsche Konzerne des DAX 30 haben Berlin als einen ihrer Standorte gewählt. Dazu zählen unter anderem Siemens (11.000 Beschäftigte), Daimler (> 6.000 Beschäftigte), Bayer (> 5.000 Beschäftigte) und BMW (> 2.000 Beschäftigte). Zudem befindet sich das Global Headquarter von Bombardier Transportation (rd. 40.000 Mitarbeiter weltweit) in Berlin und auch Firmen wie Nike verlegen ihre Deutschlandzentrale in die Hauptstadt, da sie diese als strategisches Wachstumsziel erkennen.

Zukunftsbranchen

Schon heute arbeiten über 25 % der SVP-Beschäftigten in den Wirtschaftsbranche von Morgen. Die Zukunftsbrachen sind gemäß der Europäischen Union Kommunikation & Informationstechnik, Gesundheit, Energie und Transport & Verkehr – Berlin ist gut aufgestellt. 5 Universitäten, 5 Fachhochschulen, 29 Privathochschulen sorgen für Innovation und die höchste Akademiker-Dichte Deutschlands.

49 Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie Max Plank, Leibnitz, Helmholtz etc. locken viele, vor allem auch international Akademiker in die Stadt. Auf Grund der hohen Internationalität und Innovationskultur wird der Berliner Markt zunehmend auch für internationale Unternehmen attraktiv.

Entwicklung des Immobilienmarktes

Der Immobilienmarkt in Berlin

Berlin bringt alle Voraussetzungen mit sich um sich auch weiterhin zu einer wichtigen, prosperierenden europäischen Metropolregion zu entwickeln. Mit einer vergleichsweise jungen Historie durch die Trennung der Stadt bis Anfang der 90er Jahre ist Berlin dabei Entwicklungen am Wohnungsmarkt der anderen europäischen Metropolen nachzuholen. Aufgrund der sehr geringen Wohneigentumsquote von etwa 15 % bietet Berlin sehr viel Potential. Steigende Einwohnerzahlen, eine für die Zukunft hervorragend ausgerichtete Wirtschaftsstruktur sowie Rahmenbedingungen, die eine risikoarme Entwicklung ermöglichen sind hervorragende Voraussetzungen für ein nachhaltiges Investment. Zudem wird die private Altersvorsorge in Deutschland in den nächsten Jahren weiterhin an Bedeutung gewinnen – und damit auch die Asset-Klasse Immobilien. Denn das Wohneigentum dient als sicheres Anlageprodukt und wichtiger Baustein zum Schutz vor Altersarmut.

  • Geringe Wohneigentumsquote von etwa 15 %
  • Langsam anziehende Bautätigkeit führt zu deutlichem Nachfrageüberhang, in dessen Folge Kauf- und Mietpreise steigen und die Leerstandsquote sinkt
  • Im internationalen Vergleich ist Berlin immer noch günstig

Entwicklung der Immobilienpreise

Die stabile dynamische wirtschaftliche Situation kombiniert mit dem starken Bevölkerungszuzug bewirken einen hohen Nachfrageüberhang auf dem Wohnungsmarkt, der durch die derzeitige Bauaktivität nicht abgebaut werden kann. Das Gegenteil ist der Fall: Die Zahl benötigter Wohnungen steigt von Jahr zu Jahr. Entsprechend dynamisch stiegen die Miet- und Kaufpreise für Wohnungen in den vergangenen Jahren. Das Preisniveau hat sich dabei in einem Nachholeffekt den anderen großen deutschen Städten angenähert. Im Zehnjahresvergleich liegt Berlin in Deutschland an der Spitze der Preissteigerung. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für eine neuerrichtete Eigentumswohnung in Berlin liegt 52 % über dem Bundesdurchschnitt. Dabei handelt es sich zu einem gewissen Anteil um einen Nachholeffekt seit dem positiven Umschwung auf dem Berliner Wohnungsmarkt ab Mitte der 00er Jahre.

Der erzielte Durchschnittspreis für eine bezugsfreie Neubau-Eigentumswohnung lag 2017 bei 5.135 EUR/m² und damit rund 60 % höher als noch in 2011. Deutlich stärker erhöhten sich im selben Zeitraum die erzielten Durchschnittspreise für bezugsfreie Eigentumswohnungen (+ 86 %) und für vermietete Eigentumswohnungen (+ 78 %). Das vermehrte Beschließen sozialer Erhaltungssatzungen („Milieuschutzgebiete“) seitens der Bezirksämter, die das Ziel verfolgen, durch die Einschränkung sog. „Luxussanierungen“ und der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen kleinräumig das Mietpreiswachstum zu dämpfen, führt im Umkehrschluss zu einem kleiner werdenden Angebot an Altbaueigentumswohnungen und dadurch potentiell zu einem weiteren Preisanstieg. Laut Prognose des Verbandes Deutscher Pfandbriefbanken (vdp) wird das Preiswachstum in Berlin auch in den kommenden Jahren anhalten. Berlin bietet noch viel Entwicklungspotentiale und damit auch erhebliche Preissprünge in noch unterentwickelten Lagen

Immobilienpreise im internationalen Vergleich 

Im internationalen Vergleich ist Berlin immer noch günstig. Und das obwohl die Hauptstadt im Zehnjahresvergleich den stärksten Anstieg der Preise auf dem Wohnungsmarkt aller europäischen Großstädte verzeichnet. Die Attraktivität von Berlin für globale Käufer als Kapitalanlage sowie zur Selbstnutzung bleibt ungebrochen. Insbesondere die Preise im Prime-Segment fallen in Berlin noch sehr moderat aus. So bekommt man in der deutschen Hauptstadt für 1 Million US-$ 73 m2Wohnfläche, während man in London und New York nur 31 m2erhält (Stand 2018). Kurzum: Berlin ist wirtschaftlich, kulturell und politisch als Weltstadt angekommen. Die politische Situation ist im Vergleich mit vielen anderen Staaten stabil. Die Experimentierphase neigt sich dem Ende zu — Berlin wird erwachsen.

Bauaktivität

Im Zuge der starken wirtschaftlichen Entwicklung und des hohen Bevölkerungswachstums hat auch die Bautätigkeit in Berlin deutlich Fahrt aufgenommen. Während 2011 noch knapp 4.500 Wohnungen durch Neubau oder Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden fertiggestellt wurden, waren es 2017 bereits rund 15.500. Die Anzahl an neu erstellten Eigentumswohnungen stieg ebenfalls kontinuierlich an, sank in 2017 jedoch erstmals deutlich. Angesichts eines Bevölkerungswachstums von durchschnittlich 46.000 Personen p. a. und eines Neubaubedarfs von jährlich 20.000 Wohnungen bis 2021 sind die Fertigstellungszahlen der vergangenen Jahre jedoch immer noch deutlich zu gering. Die stark gestiegene Wohnungsnachfrage, die auf die unelastische Angebotsseite der Wohnungsmärkte trifft, führte zu einem Absinken derLeerstandsquote auf 1,7 % in 2017, (Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen e.V.).

Die Wohnbauindustrie sowie die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften werden den Bedarf an Wohnraum in der Stadt nicht durch Neubau befriedigen können – und dies auf Jahre, denn Baugrundstücke sind Mangelware und die Baubranche ist schon heute bei rd. 85 % Kapazitätsauslastung bei nur 15.000 neuen Wohneinheiten im Jahr 2017 – 20.000 neue Wohneinheiten werden aber jährlich benötigt. In Folge dessen ist eine Wertsteigerung Berliner Wohnimmobilien weiterhin zu erwarten.

Investition

Heutzutage stoßen deutsche Immobilien auf großes Interesse internationaler Investoren, insbesondere der Investorengruppen aus Europa und Asien. Das Ausmaß ist so bezeichnend, dass der deutsche Markt zunehmend als „sicherer Hafen“ Europas eingestuft wird. Das mag überraschen, ist aber bei reiflicher Überlegung nachvollziehbar. Der deutsche Immobilienmarkt weist vielleicht nicht die Größe oder den Bekanntheitsgrad anderer Länder auf, punktet dafür jedoch mit einem stabilen Umfeld und starken Investitionsmöglichkeiten, unterstützt von guter Mietentwicklung und Wertsteigerung.

Vor dem Hintergrund einer hohen Nachfrage nach Wohneigentum und eines niedrigen Angebots sowie relativ preiswerter Immobilien ist leicht zu erkennen, warum das Interesse an dem deutschen Immobilienmarkt weiterwächst.

Lebensstil

Berlin. Die Stadt, die niemals schläft – oder – die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten! Wenn wir von der Hauptstadt sprechen, denken wir an: Kultur, Bildung, Geschichte, Wachstum, aber auch an Vielfalt. Berlin zählt zu den lebenswertesten und grünsten Metropolen Europas. Das reichhaltige Angebot kultureller Veranstaltungen, Restaurants der Spitzenklasse, die vielen Grünanlagen und das hervorragend ausgebaute öffentliche Nahverkehrsnetz machen die hohe Lebensqualität Berlins aus. Berlin ist eine weltoffene Stadt, die historisch bedingt mehrere Stadtzentren besitzt.

Zudem tragen eine gute Luftqualität, trinkbares Leitungswasser, ein gemäßigtes Klima und ein hervorragendes öffentliche Nahverkehrsnetz zu einem hohen Lebensstil bei.

  • Mehr als 2.500 Parks und Gärten
  • 180 Museen, 440 Galerien, 150 Theater & 3 Opern
  • Hervorragendes öffentliches Nahverkehrsnetz

Parks und Wälder

Berlin ist eine lebendige Metropole, die sich auch von ihrer ruhigen Seite zeigt. Die Hauptstadt ist die grünste Metropole Deutschlands. Mit mehr als 2.500 weitläufigen Parks und Grünflächen schafft sie ein entspanntes Umfeld zum Wohnen, Leben und Arbeiten. Mit einer Gesamtfläche von über 5.500 Hektar laden die einzigartigen Grünflächen zu ausgedehnten Spaziergängen und Entdeckungstouren ein. In unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor befindet sich der Tiergarten, der mit 210 Hektar größer ist als der Hyde Park. Doch auch Grünanlagen wie der Schlosspark Charlottenburg und der Botanische Garten können auf Weltniveau mithalten. Die wohl spektakulärste Grünfläche Berlins und eine der größten innerstädtischen Freiflächen weltweit ist der Flughafen Tempelhof. Hier fühlen sich Jogger, Skater, Hundebesitzer und Familien wohl, die Drachen steigen lassen oder gemeinsam picknicken.

Berlin ist zudem umgeben von zahlreichen Wäldern, die zum größten Teil unter Naturschutz stehen. Die Berliner Waldgebiete sind komplexe Ökosysteme mit Pflanzenformation, die hauptsächlich aus Bäumen aufgebaut sind und eine sehr große Stadtfläche bedecken. Für die Großstadt Berlin dient der Wald hauptsächlich zur Erzeugung von Sauerstoff, dem Schutz des Lebensraums und den sozialen Funktionen zur Erholung und zur Freizeitgestaltung mit Waldwegen zum Wandern und auch zum Fahrradfahren.

Kultur

Kultur in Berlin

Kulturell hat Berlin mit seiner Historie und seiner Vielzahl an Attraktionen zu den europäischen Top Metropolen aufgeschlossen. Die deutsche Kulturhauptstadt wird national und international als Kultur- und Kreativmetropole wahrgenommen. Mit über 800 Jahren Stadtgeschichte hat sich eine eigene Kultur gebildet. Die Hauptstadt bietet 3 Opernhäuser, ein Konzerthaus, die Philharmonie und 8 Symphonieorchester. Die Deutsche Oper, die Komische Oper, die Staatsoper und das Staatsballett Berlin zeigen zahlreiche Inszenierungen jeglicher Epochen. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt und in der Berliner Philharmonie können Gäste den bedeutendsten Orchestern der Welt zuhören.

Museen & Galerien

In mehr als 180 Berliner Museen und 440 Galerien können bedeutende Kunstwerke aus allen Epochen und die Kunst von morgen entdeckt werden. Die Berliner Museumsinsel ist das größte Museumsensemble der Welt und zählt zum UNESCO. Auch Museen wie das Deutsche Currywurst Museum oder das Deutsche Spionagemuseum gehören zum vielfältigen Angebot der Kulturhauptstadt. Inspiriert von der überbordenden Kreativität, kommen immer mehr Künstler aus aller Welt nach Berlin und machen die Metropole zu einem der spannendsten Orte Europas.

Theater & Kinos

Mit 150 Theatern und 130 Kinosbietet keine andere Stadt in Deutschland ein so vielfältiges Film und Showprogramm wie Berlin. Das Deutsche Theater, die Schaubühne und das Berliner Ensemble schreiben bis heute Theatergeschichte. Die Berlinale ist das bedeutendste Filmfestival Deutschlands und gehört neben Cannes und Venedig zu den europäischen Top Festivals. Modernste Einkaufzentren, Designer Boutiquen, Galerien und Pop-Up Stores ermöglichen ein umfassendes Shopping Erlebnis.

Architektur

Doch auch herausragende, architektonische Meisterwerke aus allen Epochen sind überall in der Stadt zu finden.  Zahlreiche Gedenkstätten erinnern an die bewegenden Ereignisse der Stadt. Die Gedenkstätte an der Bernauer Straße z.B. ist ein Ort der Erinnerung an die Berliner Mauer und ihre Opfer.

Messen & Events

In der deutschen Hauptstadt ist zu jeder Tageszeit und an jedem Tag im Jahr etwas los: Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen, Entertainment und Kultur. Berlin ist 365/24. Ob Reisemesse ITB oder die Jugendmesse You: In Berlin finden jedes Jahr zahlreiche Messen und internationale Kongresse statt. Zentraler Messestandort ist das Messegelände unter dem Funkturm neben dem ICC. Mit täglich 1.500 Veranstaltungen hat sich Berlin als Veranstaltungshauptstadt sowie als Zentrum für Tagungen, Kongresse, Meetings und Inventions etabliert.

Rund 11 Millionen Gäste kamen in vergangenen Jahren zu mehr als 131.000 Veranstaltungen nach Berlin. Unter anderem ist die Hauptstadt ein erfolgreicher Standort für Wissenschafts- und Medizinveranstaltungen. Weitere Beispiele für erfolgreiche Veranstaltungen sind die Grüne Woche, die Internationale Funkausstellung, die Fashion Week oder die Berlinale. Auch am Brandenburger Tor finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Die „Fanmeile“ findet beispielsweise zur Fußball-Europameisterschaft und -Weltmeisterschaft direkt vor dem Brandenburger Tor statt und erstreckt sich über die gesamte Meile bis hin zur Siegessäule inmitten des Tierparks.

Straßenverkehr & öffentlicher Nahverkehr

Berlin besitzt ein hervorragendes öffentliches Nahverkehrsnetz, das alle Stadtteile miteinander verbindet. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind ein öffentlich-rechtliches Unternehmen für den öffentlichen Personennahverkehr in Berlin, den sie dort und im angrenzenden Umland mit U-Bahnen, Straßenbahnen und Omnibussen durchführen. Sie betreiben außerdem einige Fähren auf den Berliner Gewässern. Die Netzdichte und Qualität des Berliner Nahverkehrs sind im internationalen Vergleich auf hohem Niveau und erreichen mit dem jüngst eingeführten durchgehenden U-Bahn-Nachtverkehr sogar einen Spitzenplatz. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Berlin ist Teil des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), dessen Tarifbestimmungen im gesamten Stadtgebiet sowie der Berliner Agglomeration gelten.Der Tarifbereich Berlin ist in die Teilbereiche A, B und C gegliedert. Ein Tagesticket für die Berliner Innenstadt (Bereich AB) kann bereits für 7,00 EUR erworben werden.

Berlin soll noch mobiler, sicherer und klimafreundlicher werden. In einer wachsenden Millionenstadt gelingt das nur, wenn alle Verkehrsmittel – Bus, Bahn, Fahrrad, Auto, Fußverkehr – mit ihren Stärken berücksichtigt werden. Dem Umweltverbund von Fuß- und Radverkehr sowie ÖPNV kommt dabei eine besondere Rolle zu. Das Mobilitätsgesetz schafft dafür eine Grundlage, die alle Interessen in den Blick nimmt. Dies ist einmalig in Deutschland.

Ausbildung

Bildungseinrichtungen in Berlin

Berlin verfügt über exzellente Bildungseinrichtungen auf internationalem Niveau. Vor allem aber ist der Zugang zu Bildung in kaum einer anderen Metropole so erschwinglich wie in der deutschen Hauptstadt. Die Unterrichtsgebühren öffentlicher und privater Einrichtungen liegen weit unter denen anderer internationaler Städte. Gleichzeitig ist die Qualität der Kitas, Schulen, Hoch- und Fachhochschulen außerordentlich gut. Besonders die wissenschaftliche Lehre genießt einen Weltruf. Insgesamt gibt es in Berlin 2477 Kindertageseinrichtungen, 776 Schulen, fünf staatliche Universitäten, fünf öffentliche Fachhochschulen und 29 Privathochschulen.

  • Sehr hoher Bildungsstandard
  • Kitas, Schulen, Hoch- und Fachhochschulen 
  • Niedrige Unterrichtsgebühren

Kindertagesstätten

Laut des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg gibt es insgesamt 2477 Kindertageseinrichtungen mit rund 168.000 genehmigten Plätzen, in denen eine kostenfreie frühkindliche Betreuung schon vor dem ersten Lebensjahr begonnen wird (Stand 1. März 2017). Bei der Suche nach einer geeigneten Fürsorgestelle haben Eltern die Wahl:

Sie können Ihre Sprösslinge entweder in einer Kindertagesstätte (Kita) von früh morgens bis spät nachmittags von ausgebildeten Erziehern betreuen lassen. Für internationale Kinder gibt es in Berlin rund 117 mehrsprachige Kitas, die eine bilinguale Betreuung anbieten: Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Italienisch, Portugiesisch, Polnisch, Türkisch, Arabisch, Griechisch, Tschechisch, Chinesisch, Vietnamesisch oder Hebräisch wird neben Deutsch gesprochen.

Eine Alternative zur Kita stellt die Kindertagespflege dar. Hier werden kleine Gruppen von einer Tagesmutter oder einem Tagesvater entweder ganz- oder halbtags betreut. Diese Art der Fürsorge kann sowohl in dafür vorgesehenen Einrichtungen als auch im Haushalt der Tagesmütter beziehungsweise -väter oder im eigenen Haushalt erfolgen.

Schulen

Insgesamt gibt es in Berlin 776 Schulen, davon bieten rund 26 ein bilinguales Angebot an. Auf einer bilingualen Schule wird ab der ersten Klasse je zur Hälfte in Deutsch und einer von neun Partnersprachen unterrichtet – Englisch, Französisch, Griechisch, italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Die allgemeine Schulpflicht beginnt in der deutschen Bundeshauptstadt zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr und dauert zehn Schulbesuchsjahre. Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern, die eine Grundschulzeit von vier Jahren zur Regel haben, umfasst die Primarstufe für Schüler der deutschen Hauptstadt zumeist sechs Jahre, bevor der Wechsel in die Sekundarstufe I erfolgt.

Mit der Wahl einer geeigneten Lehranstalt geht die Entscheidung zwischen einer staatlichen oder einer Schule in freier Trägerschaft (Privatschule) einher. Während der Besuch ersterer unentgeltlich ist, erheben Privatschulen monatliche Kosten, die mit Beträgen von ungefähr 70 bis 1200 Euro sehr unterschiedlich ausfallen können. Um eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten sind alle Berliner Grundschulen seit dem Schuljahr 2010/ 2011 Ganztagsschulen. Hiernach kann man in Berlin zwischen einem breiten Angebot an weiterführenden Schulen auswählen: öffentliche oder private Gymnasien, Integrierte Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen, Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt. Schüler erwerben dort nach der 10. Klasse den MSA und haben dann die Möglichkeit auf eine berufliche Schule, beziehungsweise ein Oberstufenzentrum (OSZ) zu wechseln oder nach 12 bis 13 Schuljahren ihr Abitur zu erwerben.

Hoch- und Fachhochschulen

Mit fünf staatlichen Universitäten, fünf öffentlichen Fachhochschulen und 29 Privathochschulen gehört Berlin zu den mannigfaltigsten Wissenschaftsregionen in Europa. Die deutsche Hauptstadt steht mit ihren renommierten Hoch- und Fachhochschulen für Innovation und weist mit 100.000 Studierenden die höchste Akademiker-Dichte in Deutschland auf. Allein die Hälfte von ihnen studieren in fast 700 Studiengängen an den vier größten Berliner Universitäten: Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin sowie Universität der Künste Berlin. Ebenfalls hoch angesehen ist die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die zu den größten universitären Kliniken Europas zählt.

Studienkosten

Darüber hinaus ist in kaum einer anderen Metropole ein Studium so erschwinglich wie in Berlin. Staatliche Universitäten rufen keine hohen Studiengebühren auf, sondern erheben lediglich so genannte Semesterbeiträge von durchschnittlich 315 Euro, die sogar ein Semesterticket für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin und im Umland beinhalten. Demgegenüber rangieren die Studiengebühren in anderen internationalen Städten, wie zum Beispiel New York, Los Angeles, London, Sydney, Tokyo oder Singapur zwischen rund 7.500 und 14.000 Euro pro Semester. Auch private universitäre Einrichtungen liegen im Vergleich zu den oben genannten Metropolen am unteren Durchschnitt.

Internationale Studierende

Außerdem locken 49 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wie das Max-Planck-Institut oder Helmholtz-Zentrum Berlin Akademiker aus aller Welt in die Stadt. Über 50 % der internationalen Absolventen verbleiben nach ihrem Studium in der deutschen Hauptstadt, da sie hier ein stabiler Wirtschaftsmarkt erwartet. Nach ihrem Abschluss wird ihnen eine 18-monatige Aufenthaltsgenehmigung gewährt, die genügend Zeit für die Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle oder die Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee, wie beispielsweise die Gründung eines Start-Ups ermöglichen soll.

Gesundheitswesen

Laut einer internationalen Experten Studie, die kürzlich in der medizinischen Fachpublikation „The Lancet“ veröffentlicht wurde, liegt Deutschland auf Platz 20 der besten Gesundheitsversorgungssysteme weltweit. Das deutsche Gesundheitssystem bietet hohe Qualitätsstandards, exzellente medizinische Technologien und eine gesetzliche Versicherungspflicht. Auch Berlin gilt weltweit als ein Standort der Spitzenmedizin – geprägt vom größten Universitätsklinikums Europas, der Charité, sowie einem dichten Netz von hochrangigen Forschungseinrichtungen und -instituten. Die deutsche Hauptstadt bietet dabei nationalen wie internationalen Patienten das gesamte Spektrum moderner Medizin für jede Art von Erkrankung

Ausgerichtet an den deutschen Qualitäts- und Servicestandards arbeiten über 80 Kliniken und rund 9.200 niedergelassene Ärzte Tag für Tag daran, die beste medizinische Leistung zu erbringen. Zudem gibt es eine große Anzahl erstklassig ausgebildeter internationaler Fachärzte, die Patienten aus aller Welt in Berlin behandeln.

  • 81 Krankenhäuser/Kliniken in Berlin
  • Hohe Qualitätsstandards & exzellente medizinische Technologie
  • Standort der weltberühmten Charité

Krankenversicherung

Das deutsche Gesundheitssystem soll dafür sorgen, dass die finanzielle Absicherung und Versorgung bei Erkrankungen gewährleistet wird und Bürger/innen die anfallenden Behandlungskosten nicht vollständig selbst tragen müssen. Das System sieht drei gesetzlich vorgeschriebene Gesundheitsleistungen vor: die Unfall-, Pflege- und Krankenversicherung. Die Unfallversicherung bezieht sich auf die Versicherung gegen die Folgen eines Unfalls und die Pflegeversicherung dient zur Absicherung des Risikos pflegebedürftig zu werden. Die Krankenversicherung ist eine Absicherung gegen die mit einer Erkrankung verbundenen Folgerisiken. Im deutschen Gesundheitswesen ist die Versicherung über eine gesetzliche (GKV) oder private (PKV) Krankenversicherung möglich. Über 85% der deutschen Bevölkerung sind durch eine gesetzliche Gesundheitsvorsorge abgesichert, während 10% der Bevölkerung privat versichert sind.

Berlin ist Standort der Spitzenmedizin

Berlin gilt weltweit als ein Standort der Spitzenmedizin

Ausgerichtet an den deutschen Qualitäts- und Servicestandards arbeiten über 80 Kliniken und rund 9.200 niedergelassene Ärzte Tag für Tag daran, die beste medizinische Leistung zu erbringen. Laut dem Bundesgesundheitsministerium waren Anfang 2017 22.073 Ärzte und 4.274 Zahnärzte im Bundesland Berlin tätig. Zudem gibt es eine große Anzahl erstklassig ausgebildeter internationaler Fachärzte, die Patienten aus aller Welt in Berlin behandeln. Die wachsende Anzahl internationaler Patienten zeigt es deutlich: Berlin nennt sich zurecht „Medizinhauptstadt“ Deutschlands. Darüber hinaus verfügt Berlin über 854 Apotheken (Stand 2015).

Medizinische Einrichtungen in Berlin

Die Hauptstadt ist Standort vieler renommierter medizinischen Einrichtungen. So zählt die weltberühmte Charité, zu einem der besten und größten Krankenhäuser in Europa. Hier forschen, heilen und lehren Ärzte und Wissenschaftler auf internationalem Spitzenniveau. Über die Hälfte der deutschen Nobelpreisträger für Medizin und Physiologie stammen aus der Charité. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ hat die Charité im Jahr 2018 zum sechsten Mal in Folge auf Platz 1 der 10 besten Kliniken in Deutschland gewählt. Neben der Charité gibt es in Berlin noch zahlreiche weitere Kliniken, die international anerkannt sind und Patienten aus aller Welt anziehen. Das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) zählt beispielsweise zu den führenden Herzzentren in Europa. Hier werden sämtliche Herz- und Gefäßerkrankungen mit Hilfe von moderner Technik, intensiver Forschung sowie enger fachübergreifender Zusammenarbeit und Kompetenz behandelt. Das HELIOS Klinikum in Berlin-Buchist beispielsweise ein Krankenhaus der Maximalversorgung im Norden der Stadt. Mit über 25 Fachabteilungen, zehn Kompetenzzentren und sechs Instituten wird die Behandlung von Patienten fachübergreifend und interdisziplinär ermöglicht.

Berlin ist innovativer Pharmastandort

Aufgrund der hervorragenden Forschungs- und Kliniklandschaft, der hohen Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften sowie der Nähe zu Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen ist Berlin zudem für viele große Pharmakonzerne ein attraktiver Standort. Immer mehr Global Player und mittelständische Unternehmen verlegen ihren Hauptsitz nach Berlin, um diese Standortvorteile optimal nutzen zu können. Die Berliner Pharmaunternehmen erwirtschaften mittlerweile rund 13 Prozent des gesamten deutschen Pharmaumsatzes und machen Berlin somit zur dynamischen Pharmahauptstadt. Zudem sind ausgezeichnete Kooperationsmöglichkeiten mit renommierten Hochschulen, Forschungsinstituten und Biotechnologie-Unternehmen sind beste Voraussetzungen für innovative Zukunftsprojekte. Insbesondere die Biotechnologie ist ein Innovationsmotor in der Region Berlin-Brandenburg. Die Branche verzeichnet ein stetiges Wachstum und eine hohe Gründungsdynamik.

Pharmaunternehmen in der Hauptstadt

Derzeit gibt es in der Hauptstadtregion ca. 30 Pharmaunternehmen. Diese beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter. Eines der wohl bekanntesten deutschen Unternehmen, das in Berlin angesiedelt ist, ist die Bayer Pharma AG. Bayer spezialisiert sich auf die Tätigkeitsbereiche Pharmaceuticals, Consumer Health, Animal Health und Crop Science. Einige der bekanntesten Produkte der Bayer Pharma AG sind Aspirin, Iberogast und Bepanthen. Auch das weltweit größte Pharmaunternehmen Pfizer hat seine Firmenzentrale in Berlin angesiedelt. Die Forschungsschwerpunkte von Pfizer liegen unter anderem in den Bereichen der Krebserkrankungen, Schmerz, Entzündungskrankheiten und Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Die Unternehmenszentrale von Berlin fokussiert sich auf die Tätigkeitsbereiche Humanarzneimittel und Consumer Healthcare. Bekannte Produkte sind ThermaCare, VitaSprint und Centrum.

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