1881 auf der Teltower Hochebene, am Rande der Villenkolonie Westend, als Wasserturm "Spandauer Berg Ost" errichtet, reichte bald die Kapazität des alten Turms (5.000 Badewannen) nicht mehr aus. Damit der Wasserdruck auch in den obersten zu versorgenden Wohnungen noch ausreichend war, musste außerdem das Wasser höher als die obersten Wohnungen gespeichert werden - der Ostturm war zu niedrig geworden.
So wurde 1908 der romanisierende Ost- um den doppelt so hohen, in klassischer Burgenarchitektur errichteten Westturm (Kapazität von 1.000.000 Mineralwasserflaschen) sowie um eine Zwischenbebauung im holländischen Stil zum "Wasserturm Charlottenburg-Westend" erweitert. Seit 1993 stillgelegt und zeitweise als Museum genutzt, entstehen hier nun einzigartige Eigentumswohnungen.

