Lange bevor die 7. Berlin Biennale eröffnet wurde, haben ihre Kuratoren – der aus Polen stammende Artur Żmijewski und seine Landsfrau Joanna Warsza – in einer Reihe von Interviews und Artikeln verkündet, dass diese Biennale so politisch wie nie zuvor sein werde. Ihr Hauptaugenmerk galt der Frage, „was KünsterInnen zur Auslösung sozialer und politischer Prozesse beitragen können“.
Die gegenwärtige politische Kunst muss den Kuratoren wenig Antwort darauf gegeben haben. Denn warum sonst haben Żmijewski und Warsza die weltweit vielbeachtete Kunstplattform nicht nur internationalen KünstlerInnen, sondern auch zahlreichen politischen und sozialen Bewegungen zur Verfügung gestellt?
Die Präsenz der Occupy-Bewegung in den Kunst-Werken sowie ein dort gezeigter Filmbeitrag über die Einweihung der weltgrößten Jesus-Statue im polnischen Städtchen Swiebodzin (2010) sind nur ein Beispiel für den Zusammenprall von sozialpolitischem Aktivismus von unten und hierarchisch geprägten Inszenierungen von Kunst und Kultur, der die diesjährige Biennale prägt. In der Gegenüberstellung der kirchlichen und neodemokratischen Gruppe tauchen Fragen auf wie beispielsweise: Was würde mit der weltweit verstreuten Occupy-Bewegung eines Tages passieren, wenn sie so viel Macht erlangen würde wie die Kirche? Wäre eine Hierarchielosigkeit noch denkbar? Bräuchte sie nicht auch all die regelnden und ordnenden Formen der Kommunikation und des Zusammenlebens? Könnte man sich wirklich vor der Korruption der Idee schützen? Lässt man sich als Besucher auf die Arbeiten der 7. Berlin Biennale ein, dann gerät man öfters in eine Situation der gegenseitigen Infragestellung und auch des Sich-Widersprechens.
Das macht die Ausstellung alles andere als leicht konsumierbar. Aber die aus dem Engagement, der Vitalität und auch Aggressivität entstehende Spannung der Arbeiten lassen das an diesem Ort erwartete Verlangen nach Kunst schnell vergessen und werfen uns stattdessen mitten hinein in das Weltgeschehen mit all seinen ungelösten Krisen, Problemen, Ungerechtigkeiten und Hoffnungen.
Der Immobilienmarkt in Deutschland boomt. Von der großen Nachfrage profitieren vor allem Immobilien in Berlin, Hamburg und anderen deutschen Metropolen. Doch während die einen vergebens nach einem bezahlbaren Objekt suchen, sind die deutschen Wohnungen für die anderen schon längst zu einem Milliardengeschäft geworden. Beides sind Seiten, die in diesen Tagen auf dem Immobilienmarkt zu finden sind und die sein Bild letztlich auch prägen. Fakt ist, dass die hohe Nachfrage nach Immobilien nicht nur positive Seiten hat. Sicherlich heizt sie den Markt an und sorgt dafür, dass Deutschland einen vorhandenen Nachholbedarf langsam aber sicher minimieren kann, allerdings darf auch nicht vergessen werden, dass die hohe Nachfrage letzten Endes auch einfach dazu beiträgt, dass die Preise für die Immobilien in Deutschland weiter steigen. Dieser Trend lässt sich vor allem in den Großstädten beobachten, die ausgesprochen populär geworden sind. Weiterlesen →
Der Immobilienmarkt in Deutschland boomt und genießt in diesen Tagen ein regelrechtes Nachfragehoch. Ein Ende der boomenden Nachfrage ist dabei weiterhin nicht in Sicht. Angetrieben wird der Immobilienmarkt zum einen durch ausländische Investoren und zum anderen durch die Schuldenkrise. Auch immer mehr Privatanleger entscheiden sich in diesen Tagen für die Investition in das Betongold und wiegen sich in Sicherheit. Doch die hohe Nachfrage hat letzten Endes auch ihre Schattenseiten, denn sie sorgt dafür, dass die Preise für Wohneigentum steigen. Gleichzeitig steigen auch die Mieten in den deutschen Großstädten. Vor allem die Immobilien in Berlin und anderen Metropolen haben in den vergangenen Monaten weitgehend nur einen Weg gekannt. Die Preissteigerungen beim Wohneigentum sind nicht zu übersehen, doch an dieser Stelle sind regionale Differenzen deutlich zu erkennen.
Steigende Preise
Mit einer Trendwende kann bei den Preisentwicklungen zunächst nicht gerechnet werden. Vielmehr wird sich die Entwicklung nach oben im Zuge der hohen Nachfrage fortsetzen können. Allerdings zeigt sich auch, dass die Immobilien als Geldanlage weiterhin begehrt sind. So scheinen sie letztlich einfach deutlich mehr Sicherheit vermitteln zu können als dies bei anderen Anlagen der Fall ist. Im vergangenen Jahr sind die Preise für Immobilien in Deutschland ohne Frage gestiegen. Im bundesweiten Durchschnitt beliefen sich die Preiserhöhungen auf 5,5 Prozent. Diese Erhöhung ist sicherlich beachtlich. Allerdings ist sie auch weiterhin kein dringender Anlass zur Sorge. Sicherlich sehen die einen oder anderen Skeptiker Anzeichen für eine Immobilienblase. Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass Deutschland schlichtweg einen gewissen Nachholbedarf hat. Darüber hinaus scheinen die ausländischen Investoren den Immobilienmarkt in Deutschland erst langsam aber sicher für sich zu entdecken. Demnach kann davon ausgegangen werden, dass die Nachfrage von Seiten der internationalen Investoren zunächst anhalten wird.
Langfristige Entwicklung
Der Nachholbedarf, der sich mit Blick auf Deutschland erkennen lässt, zeigt sich vor allem bei einem Blick auf die langfristige Entwicklung. So sind die Immobilienpreise in der Bundesrepublik seit 1990 gerade einmal um 0,7 Prozent pro Jahr gestiegen. Nicht zuletzt deswegen wirken die Kaufpreise für ausländische Investoren auch dann wie ein Schnäppchen, wenn sie sich im oberen Preissegment befinden. Im internationalen Vergleich können deutsche Städte wie Berlin und Hamburg auch weiterhin mit wahren Traumkonditionen punkten. So schlägt eine Wohnung in Berlin im Durchschnitt mit einem Quadratmeterpreis von nur 1800 Euro zu Buche. Diese Preise sind für ausländische Investoren sehr attraktiv und sorgen dafür, dass sie zusehends den deutschen Markt für sich entdecken.
Nicht nur die Immobilien in Berlin sind in diesen Tagen ausgesprochen begehrt. Auf Bundesebene lässt sich seit Monaten ein beispielloser Immobilienboom erkennen. Die Immobilien in Deutschland sind gefragt und stoßen dabei längst nicht mehr nur bei den Bundesbürgern auf Interesse. Auch ausländische Investoren haben die Witterung aufgenommen und sehen in den Immobilien in Deutschland eine weitgehend sichere Anlagemöglichkeit für das eigene Kapital. Sicherlich kann auch in den kommenden Monaten mit einer anhaltend großen Nachfrage gerechnet werden. Dabei sollte nicht aus den Augen verloren werden, dass es vor allem auch die institutionellen Investoren sind, die die starke Immobiliennachfrage antreiben. Sie haben die Immobilien in Deutschland für sich entdeckt und sorgen dafür, dass die hohe Nachfrage anhält. Auch wenn sich in den vergangenen Monaten eine doch deutliche Preissteigerung durchsetzte, zeigt sich heute letzten Endes auch, dass die Immobilien in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nicht wirklich teuer sind.
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Sie sind gefragt, gelten als hipp und darüber hinaus als wertstabil – mit Blick auf die Immobilien in Berlin herrscht eine Aufbruchsstimmung, wie man sie seit Jahren nicht mehr verspürt hat. Doch an und für sich ist die Situation für Berlin nicht unbekannt. Bereits nach der Wiedervereinigung Deutschlands erlebten die Berliner Immobilien einen ersten großen Boom. Dieser hielt jedoch alles in allem nicht lange an. So waren es einzelne Jahre, in denen die Berliner Immobilien zu den Angesagtesten in Deutschland gehörten. Doch mit den Jahren schien auch wieder eine gewisse Gelassenheit einzukehren. Von dieser kann auf dem Berliner Immobilienmarkt heute längst nicht mehr die Rede sein. Der Markt boomt, doch mit der großen Nachfrage stellt sich auch die Frage, wie lange der Berliner Bär noch steppen wird. Die Antworten auf diese doch knifflige Frage gehen weit auseinander, denn während sich die einen in Sicherheit sehen, werden bei anderen erste Zweifel laut. Weiterlesen →
Betrachtet man die Immobilien in Berlin, drängt sich in diesen Tagen der Gedanke auf, dass vor allem neue Objekte, denen es nicht an Luxus mangelt, bei den Käufern hoch im Kurs stehen. Tatsächlich sind Neubauten beliebt und werden vor allem als Wohneigentum genutzt. Gegenüber älteren Objekten haben sie vor allem bei dem Energieverbrauch einen entscheidenden Vorteil. Darüber hinaus werden sie den Anforderungen, die heute an das moderne Wohnen gestellt werden, gerecht. Doch nicht nur Neubauten stoßen in Sachen Immobilienkauf auf Zuspruch. Auch denkmalgeschützte Immobilien stehen an dieser Stelle mittlerweile hoch im Kurs. Dabei können sie mit dem eigenen Charme vor allem Investoren um den Finger wickeln. Der Charme denkmalgeschützter Immobilien liegt dabei sehr unterschiedlichen Facetten zu Grunde. Ein wesentliches Argument, das für diese Objekte spricht, sind jedoch die steuerlichen Vorteile. Diese stehen in jener Form bei den Neubauten längst nicht mehr zur Verfügung. Weiterlesen →
Nahezu ungehindert setzt sich der Immobilienboom in der Bundeshauptstadt Berlin fort. Nachdem Berlin in der Vergangenheit in punkto Immobilien häufig hinterher hing, setzt die Metropole nun einen Aufwärtssprint fort, der sich sehen lassen kann. Immobilien in Berlin sind ohne Zweifel gefragt. Sie stoßen zum einen bei den Berlinern selbst und zum anderen bei den Investoren auf internationaler Ebene auf Interesse. Dabei profitieren die Immobilien in Berlin ohne Zweifel vor allem vom Image der Stadt. Die Bundeshauptstadt gilt als jung und hipp. Darüber hinaus ist sie aber auch als Metropole mit Weltcharme bekannt. Dieses Image kommt ohne Zweifel an. Doch die starke Nachfrage nach Immobilien hat auch ihre Schattenseiten. So werden durch sie die Preise angetrieben. Wohnen in Berlin war noch nie so teuer wie in diesen Tagen. Bezugnehmend auf aktuelle Berichte liegen die Preise für Eigentum und Mietwohnungen in Berlin mittlerweile deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Weiterlesen →
In den zurückliegenden Monaten häuften sich die Warnungen vor einer Blasenbildung an den deutschen Wohnimmobilienmärkten. Jörg Asmussen, Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB), sagte beispielsweise gegenüber der ZEIT: „Derzeit gibt es europaweit keine Anzeichen für spekulative Übertreibungen, aber die Preise für Immobilien steigen in einigen Regionen Deutschlands spürbar, und man muss das aufmerksam verfolgen.” Die weit verbreitete Angst vor möglichen Übertreibungen hat sich jedoch bislang als unbegründet erwiesen.
Ifo-Institut sieht keine Übertreibung
Szenarien wie in Spanien, Großbritannien oder Irland, wo Eigentumswohnungen und Wohnhäuser nach der von den Immobilienmärkten der USA ausgehenden Finanzkrise rapide an Wert verloren haben, sind nach Ansicht der Experten jedoch nicht zu befürchten. „Die jüngsten Preisanstiege bewegen sich noch im Rahmen einer Erholung der Preisniveaus am Immobilienmarkt nach mehr als zehn Jahren der Stagnation“, heißt es beispielsweise in einer Mitteilung des Bundesverbands der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Ähnlich lautet auch eine Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts. „Das sind Sorgen, die wir uns angesichts der im internationalen Vergleich noch immer niedrigen deutschen Immobilienpreise – vorläufig nicht machen müssen“, äußert sich Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in einem Gastbeitrag in der Wirtschaftswoche.
Gutachterausschüsse bestätigen
Diese Beurteilungen sind nun vom Arbeitskreis der deutschen Gutachterausschüsse und Oberen Gutachterausschüsse mit dem „Immobilienmarktbericht Deutschland“ bestätigt worden. In die zum zweiten Mal nach 2010 vorgelegte Untersuchung sind die Daten von insgesamt 1.367 Gutachterausschüssen eingeflossen, die in der Regel bei den Landkreisen und Kreisfreien Städten angesiedelt sind. Diese Gremien sind nach dem Baugesetzbuch dazu verpflichtet, sämtliche notariell beurkundete Kaufverträge auszuwerten, so dass sie über eine quasi lückenlose Datenbasis verfügen.
Eigentumswohnungen entwickeln sich uneinheitlich
Die diesjährige Studie der Gutachterausschüsse belegt, dass in Deutschland keine Gefahr einer Immobilienpreisblase besteht. „Der Markt ist robust, und die Preise sind stabil bis leicht steigend“, sagte Studienleiter Reinhard Krumbholz bei der Präsentation des Berichts. Eigentumswohnungen in stark wachsenden Regionen legten im Berichtszeitraum um vier Prozent auf 1.620 Euro je Quadratmeter zu. In stark schrumpfenden Regionen verbilligten sich Eigentumswohnungen dagegen um ein Prozent auf 740 Euro pro Quadratmeter.
Berliner Eigentumswohnungen auch 2011 nicht überteuert
Allerdings sind die Daten des Immobilienmarktberichts für die heutige Situation nur bedingt aussagekräftig, da sie die Beurkundungen der Jahre 2009 und 2010 zur Grundlage haben. Doch auch die für 2011 verfügbaren Daten zeigen, dass keine Überhitzungstendenz besteht. „Wir sind davon überzeugt, dass sich zur Zeit noch keine Blase bildet“, sagte Reiner Rössler, der Vorsitzende des Berliner Gutachterausschusses, der die Kauffälle von Wohnhäusern und Eigentumswohnungen in Berlin für 2011 schon ausgewertet hat.
Der Berliner Wohnungsmarkt sieht Grün. Wie bereits im vergangenen Jahr kann der Wohnungsmarkt in Berlin auch Anfang 2012 auf eine überaus positive Entwicklung verweisen. Die Nachfrage nach Immobilien ist groß und sorgt auf breiter Ebene für eine vielversprechende Resonanz. Dabei sind es die verschiedensten Immobilien in Berlin, die derzeit auf Seiten der Investoren auf großes Interesse stoßen. Doch während der Markt für Wohnungen verschiedenster Art boomt, müssen die Akteure am Gewerbeimmobilienmarkt nach dem Start ins neue Jahr erste Wunden lecken. Der Häusermarkt in der Bundeshauptstadt läuft dagegen weiterhin rund. So kann bei diesem auf steigende Preise und sinkende Leerstände verwiesen werden. Dabei scheint es gerade der Luxus zu sein, der viele Menschen nach Berlin zieht. Immerhin ist die Nachfrage nach Luxuswohnungen in diesen Tagen so hoch wie lange nicht mehr. Für Berliner Luxuswohnungen werden derzeit Preise verlangt, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Es ist nicht ausgeschlossen, dass eine Luxuswohnung einen Quadratmeterpreis von 25.000 Euro aufweist. Weiterlesen →
Neubauwohnungen sind ohne Frage praktisch und gehen gegenüber Altbauten mit erheblichen Vorteilen einher. Sie bieten ihren Bewohnern eine moderne Ausstattung und geringe Betriebskosten. Doch obwohl Berlin als Mieterstadt heute längst bekannt ist, werden die Neubauwohnungen vor allem von Eigentümern bewohnt. So scheint es die Mieter bei den Immobilien in Berlin noch immer in erster Linie in die Altbauten zu ziehen. Die Gründe dafür mögen sicherlich verschieden sein. Letzten Endes ist es aber alles andere als außergewöhnlich, dass potenzielle Eigentümer letztlich auch einfach bessere Chancen haben, um an ein adäquates Objekt zu gelangen. Doch auch wenn die Neubauwohnungen in erster Linie von Eigentümern genutzt werden, bleibt Berlin auch weiterhin eine Mieterstadt und wird dieser Rolle auch gerecht. Allerdings haben sich die Verhältnisse in den vergangenen Jahren ein wenig verschoben. Weiterlesen →